Geld motiviert nur Söldner

Geld ist der kurzfristigste Motivator den es überhaupt gibt. Eine Lohnerhöhung oder eine Prämie sind schneller vergessen als der Empfänger / die Empfängerin für die Unterschrift dafür braucht. Achtung, ich will nicht sagen, dass die Mitarbeitenden nicht korrekt entlöhnt werden sollen.  Ich sage lediglich, dass der Lohn als einzige Motivation nicht das beste Mittel ist.

Geld motiviert nur Söldner

Wichtig ist, dass AVK stimmen und das nach SMART gemessen wird.

AVK?

Ja, Aufgabe, Verantwortung und Kompetenz müssen aufeinander abgestimmt sein. Mitarbeitende brauchen klare Aufgaben. Diese leiten sich aus den Stellenbeschreibungen ab. Die Führungskraft muss den Mitarbeitenden die zum Erfüllen der Aufgaben notwendigen Verantwortungen zusprechen und die Sie muss Mitarbeitende mit den nötigen Kompetenzen evaluieren, respektive bei den Mitarbeitenden müssen die nötigen Kompetenzen gefördert werden um der Aufgabe gerecht zu werden.

Sind Aufgabe, Verantwortung und Kompetenz im Einklang – ach wie das tönt – dann ist dies für Mitarbeitende motivierend. Das Gleichgewicht bei AVK ist ein längerfristiger Motivator als Geld. Werden dann in einem Unternehmen noch nach „SMART“ die Resultate gemessen, steht dem Erfolg nicht mehr viel im Weg.

SMART?

Smart ist eine Methode um Ziele messbar zu machen. Smart steht für:

S – pezifisch

M – essbar

A – attraktiv

R- realistische

T- erminiert

Geld gibt es bei Zielerreichung

So werden Ziele für die Mitarbeitenden transparent, für Vorgesetze messbar und vor allem, die Ziele sind erreichbar. Die Mitarbeitenden werden bei der Zielerreichung ausbezahlt, aber nur dann.

Ich führe nach den AVK und Smart Methoden und bisher klappt das ganz gut. Dazu stelle ich mein Handeln auf den Grundsatz: Behandle deine Mitarbeitenden wie du selber auch behandelt werden möchtest. Ich fordere viel, ich setze ehrgeizige Ziele, ich befähige meine Mitarbeitenden aber auch diese zu erreichen.

Durch den Einsatz der beiden besprochenen Methoden wird  mein Führungsstil transparent und direkt. Es gibt kein „bullssshiting“, die Kommunikation ist offen und ehrlich. Gleiches fordere ich auch von meinem Team ein. Die Faust im Hosensack war gestern, heute werden kritische Themen, Ideen, Änderungsvorschläge sofort besprochen. Meine Mitarbeitenden wissen woran sie sind, was ich von ihnen erwarte und sie können jederzeit das Gespräch mit mir suchen. Umgekehrt, weiss auch ich wie sich die Mitarbeitenden fühlen. Es gibt einen ständigen bidirektionalen Austausch.

Söldner/Söldnerinnen sind bei nächsten Angebot mit einem höheren Lohn weg! Diese Personen sehen nur das Geld.

Passend zum Thema habe ich folgende Aussage gefunden:

CFO und CEO: Aber kommt uns das nicht extrem teuer zu stehen, wenn wir in die Mitarbeitenden investieren und uns diese dann verlassen?

CEO: Stell dir vor wir tun es nicht und sie bleiben!

Dies sind meine Inputs zu meinem Führungsstil. Wie sehen eure aus? Mehr Inhalt zum Thema gibt es hier, http://www.mehr-fuehren.de/blog-parade-fuehrungsprinzipien/

Haudraufmensch

P.S. Danke meinem Ex-Mitarbeitenden und geschätzdem Kollegen Michael Zeyen für den Tipp zur Blogparade

About the author

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