Zum Beginn des Jahres gab es die Trends 2021 Beiträge wie Sand am Meer. Auch ich hatte eine Vorhersage gewagt. Für einmal lag ich, wie viele andere, gar nicht so schlecht. Wenn ich mich umsehe, kriege ich das Gefühl, die Pandemie ist vorbei (ob dem so ist wird sich zeigen). Ich erlaube mir aus diesem Anlass, einige Trends für diese Übergangsphase oder das «new-normal» aufzulisten.
Aktuell wachsen industrielle Produktion und digitale Produkte und Dienstleistungen mehr und mehr zusammen. Geschuldet ist dies der digitalen Transformation. Das Angebot sowie die Nachfrage der verschiedensten Akteure gilt es mit der Hilfe digitaler Technologien zu verbinden. Interaktionen werden so vereinfacht. Intermediäre Vermittler oder digitale Plattformen sind dafür aber notwendig. Diese Plattformen dienen als zentrale Schnittstellen. Sie verändern bestehenden Kunden-Anbieter-Konstellationen und ermöglichen neue Geschäftsmodelle. Digitale Plattformen zeichnen sich durch folgende Merkmale aus:
Netzwerkeffekte
Die Fähigkeit zur Interaktion
Sie sind intermediär
Bereitstellung einer digitalen Infrastruktur
Digitale Plattformen entstehen überall in praktisch allen Märkten und Branchen. Im B2C-Bereich (Business-to-Customer) sind etwa Apple oder Amazon bekannte und mächtige Beispiele. Aber auch im B2B-Umfeld (Business-to-Business) verändern sich bestehende Strukturen und -mechanismen hin zu einer Plattform-Ökonomie. Es gibt aber im B2B noch keine klar erkennbaren Marktführer. Doch es gibt gewisse Tendenzen wie etwa die IoT-Plattform (Internet of Things) von Bosch Software oder die Plattformen der ERP-Anbieter (Enterprise Ressource Planning) wie Microsoft und SAP.