Änderungen im Content Marketing – vielleicht?

Änderungen im Content Marketing – vielleicht?

Content Marketing ist eine exzellente Möglichkeit um eine Kundenbeziehung aufzubauen, um sich als Meinungsführer zu positionieren, den eigenen Brand zu stärken und um dem Zielpublikum relevante Inhalte zu vermitteln. All dies ist bekannt, trotzdem setzen nach wie vor nicht viele Schweizer KMU auf Content Marketing.

Änderungen Coontent Marketing

Auch wenn dem so ist, es gibt einige mögliche Neuigkeiten im Content Marketing. Wie fast überall, muss es den Unternehmen, respektive den Marketingverantwortlichen gelingen, mögliche Veränderungen oder Trends vorherzusehen. Ich beschreibe hier einige, auf der Hand liegende, Veränderungen welche das Content Marketing und die Schweizer KMU in den kommenden Jahren beeinflussen werden.  Ich beschreibe hier Trends, welche für mich auf der Hand liegen – ich kann aber auch total daneben tippen:

  1. Mobile Zugriffen müssen eine Priorität werden

Heute zielt die Arbeit beim Content Marketing darauf ab, dass die Inhalte von einem Webbenutzenden konsumiert werden können. In Zukunft, aber eigentlich heute schon, wird es darum gehen, die Inhalte für mobile Endgeräte zu optimieren. In meinen Augen geht es nicht mehr darum, dass dies hätte getan werden müssen, es ist jetzt eine absolute Pflicht es zu tun. In Zukunft sind Mobiles die primäre Zugriffsquelle auf Inhalte im Content Marketing Bereich.

Es gibt zu diesem Thema eine Grafik von com score. Diese zeigt auf, dass Mobile User die Desktop User überholen. Achtung – das sind Zahlen aus den USA – ich glaube aber, dass diese auch ganz gut den Trend in der Schweiz wiedergeben.

Comscore-graph-for-global-internet-users

Die Prozentzahl der Mobilen User steigt also und gleichzeitig sind die Verkaufszahlen für Desktops und Notebooks rückläufig. An Bedienkonzepte mit Touchscreen kommen wir also nicht vorbei. Was bedeutet das:

  • Gefällt mir und share wird immer wichtiger
  • Visuelle Inhalte werden bevorzugt
  • Kurze und relevante Inhalte werden geschätzt
  • „Wischen“ statt scrollen oder klicken

Im Web finden sich tausende von design Vorgaben für Mobiles. Zusätzlich kann der aktuelle mobile friendly status https://www.google.com/webmasters/tools/mobile-friendly/  geprüft werden. Aber Achtung – die Resultate sind rein technischer Natur. Die Seite www.solvaxis.com ist zum Beispiel für Mobile optimiert – ich persönlich bin damit von der Bedienung und den Inhalte aber noch nicht zufrieden.

  1. Visuelle Inhalte sind wichtiger denn je

Stimmt mein Aussage zu den wachsenden Zugriffen via Mobiles, dann werden visuelle Inhalte immer wichtiger – denn das wollen die Konsumierenden. Die Klicks lügen nicht. Will ein Unternehmen in den nächsten 24 Monaten mit Content Markeiting oben stehen oder oben ankommen müssen Videos, Bilder, Grafiken oder andere visuelle Elemente in die Webseite oder den Blog integriert werden. Idealerweise kann mit einigen dieser Elemente interagiert werden.

  1. Zielgruppengerechte Inhalte

Die erfolgreichsten Webseiten oder Blogs sind jene, welche relevante Inhalte liefern. Es ist wichtig kein generisches „Blabla“ zu produzieren. Interessante, überraschende und relevante, auf die Kunden abgestimmte Inhalte sind die Schlüssel zum Erfolg im Content Marketing.

  1. Zusammenarbeit wird wichtiger

Es braucht Know-how um zielgruppengerechte Inhalte erstellen zu können. Das heisst, die interne Zusammenarbeit wird wichtiger. Marketingverantwortliche können nicht mehr im Glaskasten alleine vor sich hin arbeiten. Der Austausch mit den Fachexperten, den Produktmanagerinnen oder mit Mitarbeitenden aus dem Support oder R&D wird unumgänglich um die richtigen Themen zu adressieren.

  1. Messbarkeit

Erfolgsmessung und die folgende Analyse ist nicht zu vernachlässigen. Unternehmen stecken in der Regel einen signifikanten Betrag für Marketing ein -> da will ich wissen was dabei rauskommt. Die KPI können dabei je nach Unternehmung stark variieren. Neben allen von Google oder vom Newslettertool offerierten Möglichkeiten, gibt es einige weitere. Etwas extrem spannendes sind sogenannte heatmaps. Diese Tools zeigen auf, wie sich die Maus des Besuchers und je nach Tool au die Augen auf der entsprechenden Seite bewegen. Für die Positionierung von „call-to-action“ ist diese Information Gold wert! Ein mögliches Tool ist etwa heatmap.js.

8-baby-face-eye-tracking

Eine heatmap zeigt an:

  • Wo die Besuchenden klicken – auch wenn da kein Link ist
  • Welche Inhalte wie lange angesehen werden
  • Wie die Besuchenden navigieren/scrollen
  • Welche call-to-action geklickt werden

Schönen Sommer wünscht

Der Haudraufmensch

 

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