Am Dienstag, 14.12.2021 habe ich an einem redPoint Live Webinar über die ERP Trends 2022 «philosophiert». Wichtig dabei, ich bin mir bewusst, dass die Liste unvollständig und möglicherweise nicht korrekt ist. Trotzdem, ich habe meine… ERP Trends 2022
Jedes Jahr im Juni kommt die ERP Value Matrix von Nuclues Research raus. Ich habe mir das aktuelle sowie die letzten beiden Jahre mal etwas genauer angeschaut. Fakt ist, Microsoft ist immer im Quadranten des Leaders (Achtung nicht mit der Gartner Einteilung verwechseln) was Funktionalität und Usability anbelangt. Eine Ansicht, die ich Teile. Vor allem Microsoft Dynamics NAV und zunehmend auch Microsoft Dynamics 365BC würde ich im (Cloud) ERP Umfeld als Leader bezeichnen. Vor allem für KMU ist die Microsoft Business Software eine attraktive Lösung. Lasst uns aber im Jahr 2019 beginnen und uns nach 2021 durcharbeiten.
Aktuell wachsen industrielle Produktion und digitale Produkte und Dienstleistungen mehr und mehr zusammen. Geschuldet ist dies der digitalen Transformation. Das Angebot sowie die Nachfrage der verschiedensten Akteure gilt es mit der Hilfe digitaler Technologien zu verbinden. Interaktionen werden so vereinfacht. Intermediäre Vermittler oder digitale Plattformen sind dafür aber notwendig. Diese Plattformen dienen als zentrale Schnittstellen. Sie verändern bestehenden Kunden-Anbieter-Konstellationen und ermöglichen neue Geschäftsmodelle. Digitale Plattformen zeichnen sich durch folgende Merkmale aus:
Netzwerkeffekte
Die Fähigkeit zur Interaktion
Sie sind intermediär
Bereitstellung einer digitalen Infrastruktur
Digitale Plattformen entstehen überall in praktisch allen Märkten und Branchen. Im B2C-Bereich (Business-to-Customer) sind etwa Apple oder Amazon bekannte und mächtige Beispiele. Aber auch im B2B-Umfeld (Business-to-Business) verändern sich bestehende Strukturen und -mechanismen hin zu einer Plattform-Ökonomie. Es gibt aber im B2B noch keine klar erkennbaren Marktführer. Doch es gibt gewisse Tendenzen wie etwa die IoT-Plattform (Internet of Things) von Bosch Software oder die Plattformen der ERP-Anbieter (Enterprise Ressource Planning) wie Microsoft und SAP.